Servus bei der vierten Runde unserer Serie „Red ma über Pizza“! 🍕🔥
In den letzten Wochen haben wir uns intensiv mit den Zutaten beschäftigt – vom richtigen Mehl bis hin zur kalten Teigführung im Kühlschrank. Heute wird es technisch – und wir reden übers Geldbörserl. 💸
Wenn man tiefer in das Hobby einsteigt, kommt unweigerlich die Frage: Was brauche ich zuerst? Einen richtigen Pizzaofen oder eine professionelle Knetmaschine? Oder brauche ich überhaupt beides? Reden wir Klartext darüber, was dich wirklich näher an die perfekte neapolitanische Pizza bringt.
Team Pizzaofen oder Team Knetmaschine? ⚙️🔥
Ich sag’s euch ganz ehrlich und ohne Show: Ich bin absolut Team Pizzaofen. In der Pizza-Community wird oft über High-End-Kneter diskutiert, aber wenn ich mich entscheiden muss, gewinnt der Ofen jedes Mal. Warum das so ist, erkläre ich euch jetzt.

Der „Gamechanger“-Faktor: Die Hitze
Der Hauptgrund für meine Entscheidung ist physikalisch: Für eine echte neapolitanische Pizza brauchen wir eine extrem hohe Temperatur. Wir reden hier von 400 bis 450 Grad. 🌡️
- Der Ofentrieb: Nur bei dieser extremen Hitze geht der Rand (die Cornicione) so richtig schön luftig auf, bevor der Teig austrocknet.
- Das Zeitfenster: Im Haushaltsofen bei 250 Grad backt die Pizza 8 bis 10 Minuten – sie wird eher keksig. Im Pizzaofen dauert es 60 bis 90 Sekunden. Das Ergebnis? Eine fluffige Textur und die typische Leopardisierung.
Fakt ist: 450 Grad schaffst du in deinem normalen Küchenofen nicht. Das ist eine technische Hürde, die du nur mit der richtigen Hardware überspringen kannst.
Pizzateig mit der Hand kneten: Warum die Maschine warten kann 👋
Versteht mich nicht falsch: Eine Sunmix oder ein anderer Spiralkneter ist eine feine Sache. Es macht die Arbeit bequemer, schneller und oft auch sauberer. Aber:
„Einen guten Teig kannst du auch mit der Hand machen.“
Das beweisen wir in jedem meiner Workshops. Dort macht jeder Teilnehmer ein Kilo Mehl zu einem perfekten Pizzateig – rein mit den Händen.
- Du entwickelst ein viel besseres Gefühl für den Teig.
- Du lernst, wann das Glutennetzwerk stabil genug ist.
- Es kostet dich außer ein bisserl „Schmalz“ in den Armen absolut gar nichts.
Die Knetmaschine ist ein Luxus-Upgrade für später, wenn du regelmäßig große Mengen backst.

🛒 Klausi’s Hardware-Check: Was macht Sinn?
Wenn du jetzt sagst: „Okay Klausi, ich will den Ofen!“, dann schau dir an, was zu deinem Platzangebot passt:
- Für Draußen (Gas): Maximale Power und Flexibilität.
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(Insider-Tipp: Ende nächster Woche kommen endlich wieder die Effeuno-Öfen rein!) - Der Profi-Weg: Wenn du schon alles hast und das Kneten leid bist.
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📞 Persönliche Beratung
Ein Pizzaofen ist eine Investition. Wenn du unsicher bist, welcher Ofen zu deinen Bedürfnissen passt, ruf mich einfach an! Ich helfe dir gern weiter: +43 2252 255995
Mein Fazit: Erst die Hitze, dann der Komfort
Wenn du dein Pizza-Game aufs nächste Level heben willst, investiere zuerst in die Temperatur. Der Ofen verändert das Ergebnis deiner Pizza sofort um Welten. Die Knetmaschine ist die Kür, die später dazukommt.
Jetzt interessiert mich eure Meinung: Welches Team seid ihr? Zuerst der Ofen oder zuerst die Maschine? Und was steht bei euch schon in der Küche?
Schreibt’s mir unten in die Kommentare – ich bin gespannt!
Bis zum nächsten Mal bei „Red ma über Pizza“!
Servus und Baba,
euer Klausi 🍕








