Oder einfach eine richtig gute Pizza
Manchmal nimmt man sich etwas ganz Bestimmtes vor.
In meinem Fall: eine Provola e Peppe.
Klingt einfach.
Ist es eigentlich auch.
Und trotzdem ist am Ende eine Pizza entstanden,
bei der ich mir dachte:
👉 Das ist wahrscheinlich keine originale Provola e Peppe – aber sie war richtig gut.
Und genau darüber möchte ich heute schreiben.
Die Idee hinter Provola e Peppe
Provola e Peppe ist eine Pizza, die auf den ersten Blick sehr reduziert wirkt.
Käse.
Pfeffer.
Mehr braucht es nicht.
Zumindest in der klassischen Vorstellung.
In der Praxis passiert dann aber oft etwas anderes –
vor allem, wenn man beginnt, ein bisschen zu spielen
und nicht alles streng nach Namen bewertet.
So habe ich die Pizza belegt
Ich bin folgendermaßen vorgegangen:
- als Basis Olivenöl
- darauf eine Ricottacreme
- anschließend Provola im Julienne-Schnitt
- schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Nach dem Backen kam noch dazu:
- Rucola, locker verteilt
Schon beim Belegen war klar:
Das wird keine klassische Provola e Peppe.
Aber die Kombination aus
cremiger Basis,
rauchiger Provola
und frischem Rucola
hat sich von Anfang an richtig angefühlt.
Ist das noch eine Provola e Peppe?
Ganz ehrlich:
Ich glaube nicht.
Und das ist völlig okay.
Pizza muss nicht immer streng nach Definition funktionieren.
Manchmal entsteht etwas Gutes genau dann,
wenn man sich nicht sklavisch an einen Namen klammert.
Ich würde eher sagen:
👉 inspiriert von Provola e Peppe.
Und wie hat sie geschmeckt?

Den Geschmack zu beschreiben, war gar nicht so einfach.
Nicht, weil er kompliziert war – sondern weil er sehr ausgewogen war.
Die Ricottacreme hat eine milde, cremige Basis geschaffen.
Darauf kam die Provola mit ihrem typischen Rauchgeschmack, der sofort Tiefe reingebracht hat, ohne alles zu überdecken.
Der schwarze Pfeffer war klar präsent, aber nicht scharf – eher wärmend und unterstützend.
Und der Rucola nach dem Backen
hat genau das ergänzt, was noch gefehlt hat:
Frische und etwas Knackiges.
Keine laute Pizza.
Keine, die alles auf einmal will.
Sondern eine,
bei der alles gut zusammenpasst.
Warum solche Pizzen wichtig sind
Pizza wird oft dann schwierig, wenn wir versuchen, alles „richtig“ zu machen.
Original hier.
Regel dort.
So muss es sein.
Aber Pizza darf auch:
- ausprobieren
- abwandeln
- sich entwickeln
Nicht jede Pizza braucht ein Etikett.
Manche brauchen nur einen guten Moment.
Mein Fazit
War es eine originale Provola e Peppe?
👉 Wahrscheinlich nicht.
War es eine richtig gute Pizza?
👉 Definitiv.
Und manchmal reicht genau das.
Wenn du Lust hast,
probier so eine Kombination selbst aus.
Vielleicht mit einer anderen Creme.
Oder mit einem anderen grünen Topping.
Pizza lebt vom Tun – nicht vom perfekten Namen.
👉 Red ma ehrlich über Pizza.
💬 Jetzt bist du dran
Kennst du das auch, dass du etwas „Originales“ machen willst und am Ende etwas Eigenes entsteht?
Schreib mir gern in die Kommentare:
- Würdest du sie noch Provola e Peppe nennen?
- Oder wie hättest du sie belegt?
Wenn du solche ehrlichen Pizza-Ideen magst,
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Provola e Peppe Style – White Pizza mit Ricottacreme, Provola & Rucola
Ingredients
Basis
- 1 Pizzateigling dein Standard, 250–280 g
Belag
- 1 EL Olivenöl
- 80-120 g Ricotta
- 1 Prise Prise Salz
- optional: 1–2 EL Milch oder Sahne nur falls du die Creme streichfähiger willst
- 80-120 g Provola in Julienne geschnitten
- schwarzer Pfeffer frisch gemahlen, nach Geschmack
Nach dem Backen
- 1 Handvoll Rucola
Instructions
- Ofen vorheizen: Pizzaofen gut vorheizen (Stein/Stahl komplett auf Temperatur).
- Ricottacreme anrühren: Ricotta mit einer Prise Salz cremig rühren, optional mit etwas Milch/Sahne glatter machen.
- Teig ausbreiten: Teigling vorsichtig mit den Händen ausbreiten.
- Basis: Olivenöl dünn auf dem Teig verteilen.
- Ricottacreme: Ricottacreme in kleinen Klecksen oder dünn verteilt auftragen.
- Provola & Pfeffer: Provola-Julienne drübergeben und großzügig schwarzen Pfeffer darüber mahlen.
- Backen: Pizza backen, bis Rand und Boden perfekt sind.
- Finish: Rucola nach dem Backen locker darauf verteilen und sofort servieren.







